Montag, 17. Januar 2011

Zwei geheimnisvolle aromatische Anlagen von altem Kreta, von PO-NI-Kiloliter-JO und von THEANGELIS

Knossos, der berühmte Minoan Palast liegt 5 Kilometer Südosten von Heraklion.


Paul Faure Mit den anderen Produkten der aromatischen Anlagen, die in den Platten linearen B des 13. Jahrhunderts B.C. berichtet, dargestellt und jemand POni-ki-jo nd, das auf den Griechen als „foinikion“ zugeschrieben. Ist der Duftstoff altes Foinikis, der altes genanntes ladanon oder lidanon. Es ist Harz der Blätter des kleinen Busches, die besagtes " sind; kisthos" oder " kistharon" oder " kissaron" (Cistus Creticus Incanus). Seine Blumen dargestellt im Fresko von Knossos „hellblauer Vogel“. Eine eine andere Anlage als Diktamus ist " diktamos" (Origanum Dictammus L.), Stärkungsmittel und Reizmittel, das rechtmäßig Namenstheangelis nimmt. Und in den zwei Anlagen zugeschrieben sie über den therapeutischen und Magieattributen hinaus d.

Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose.

Dictamnus

Sonntag, 16. Januar 2011

Cistus Incanus

Die Pflanze Cistus Incanus, die auch “Zistrose” genauer gesagt “graubehaarte Zistrose” genannt wird, ist ein uraltes Heilmittel aus der Pflanzenwelt. Die Pflanze gehört zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe.

Zentrale Punkte der Cistus Incanus:

    * Wurde 1999 als Europas Pflanze des Jahres gekürt
    * Ist bekannt aus etlichen Berichten in den Medien
    * Zeichnet sich vor allem durch ihre sehr hohe Konzentration an Polyphenolen aus
    * Besitzt ein großes antioxidatives Potential
      (zur Neutralisation von freien Radikalen)
    * Ermöglicht einen Zellschutz von außen und innen
    * keinerlei Nebenwirkung bisher bekannt
    * sehr schneller Wirkungseintritt innerhalb von 9-24 Stunden
    * Keine Resistenzbildung
    * riesige Einsatzmöglichkeiten

Cistus IncanusDie Pflanze Cistus Incanus ist überwiegend in Süd-Europa vorzufinden, dort speziell auf Böden die sich durch Ihren starken Magnesiumreichtum auszeichnen!
Der Strauch der Cistus Incanus Pflanze ist klein gewachsen und bildet farbenfrohe rosa-rote Blüten aus. Die Cistus Incanus Pflanze ist aromatisch-würzig riechend – während den Erntezeiten, liegt dieser aromatische Duft über den Landschaften in den Ernteregionen. Cistus wächst bevorzugt auf unberührten Böden und liebt Wärme sowie Licht.

In den zentralen Fokus der Öffentlichkeit wurde die Pflanze vor allem im Jahr 1999 gerückt, als eine internationale Expertenjury “Cistus incanus” als “Pflanze Europas 1999″ auszeichnete.
Die Geschichte der Pflanze hat eine 2500 Jahre alte Tradition. Sie begann bereits im vierten Jahrhundert vor Christus. In dieser Zeit wurde primär mit dem Harz der Zistrose gehandelt. Bekannt war insbesondere der Cistus Tee, welcher als wohltuender Tee und Aufguss von den Menschen im Nahen Osten, dem nördlichen Afrika und dem europäischen Mittelmeer-Raum zu sich genommen wurde. Bis in das späte Mittelalter wurde das Wissen über die Wirkungen des Cistus Incanus Tee noch überliefert.

Danach allerdings wurde die Pflanze Cistus Incanus von der Menschheit fast vergessen und erst mit der Kürung als “Pflanze des Jahres 1999″ machte sie europaweit Schlagzeilen. So beherrscht die Pflanze bis heute wieder unsere Medien!

Samstag, 15. Januar 2011

2 neue Fälle von der Schwein-Grippe auf Lemnos & Kimolos, GR

Sind zwei neue Fälle von der Grippe H1N1 in Griechenland ermittelt worden und die Zahl bestätigten Fällen in 5. erhöht. Die Fälle sind auf den Inseln von Lemnos und von Kimolos ermittelt worden, wie durch das griechische Zentrum für Krankheitskontrolle und die Verhinderung (KEELPNO) angegeben. In Kimolos gab es 20 Kästen von Atmungsinfektion in den Bewohnern, gealtert 16 bis 51 Jahre alt mit Grippe wie Symptomen. Vier Fälle waren analysiertes Positiv zum Formationsglied H1N1 der Grippe A. In Lemnos gibt es wenig Ansammlung der Atmungsinfektion in den Kindern, gealtert 9 bis 14 Jahre alt mit mildem Grippe-wie Symptomen.

Freitag, 14. Januar 2011

Labdanum

Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose
Dieses klebrige Gummiharz stammt aus der Cistrose (Cistus ladanifer), die diese dunkle Masse aus Blättern und Ästen ausschwitzt. Heimisch ist sie hauptsächlich auf der spanischen Halbinsel, in Nordafrika und Südfrankreich. Die beste Räucherqualität kommt allerdings aus Kreta (Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose), wo die Ernte teilweise noch immer so praktiziert wird wie in alten Zeiten. Dazu wird eine Herde Ziegen durch die klebrigen Sträucher getrieben. Das Harz verfängt sich dann in den Haaren und besonders den Bärten der Ziegen und kann anschließend ausgekämmt werden. Hierzu gibt es auch ein Zitat von Herodot: „Labdanum hat den schönsten Geruch und stammt doch aus dem übelriechendsten Ort, nämlich vom Bart der Ziegenböcke.“ Meist wird heute aber das sogenannte Ladanisteron zur Ernte verwendet. Es ist eine Art Rechen an dem Lederstreifen befestigt wurden. Mit diesem Rechen streicht man durch die Sträucher und das Harz bleibt an den Lederstreifen kleben. 
Labdanumernte.

Die bevorzugte Tageszeit für die Labdanumernte ist die Mittagszeit, da die Pflanze in der prallen Sonne am meisten Harz ausschwitzt. Wenn die Pflanze aberntet kann man Labdanum auch durch auskochen der Pflanzenteile gewinnen. Bereits in der Antike war Labdanum sehr begehrt. Neben seiner Verwendung als Räuchermittel nutzte man Labdanum als Kosmetika gegen Haarausfall oder Falten. In der Parfumindustrie wird das Harz heute noch als Fixiermittel verwendet.Minoische Frauen parfümierten sich mit dem Rauch des Balsams. Er war der Liebesgöttin Aphrodite geweiht und so fand man ihn auch in einigen Liebesmischungen. Mit Kalmuswurzel und Styrax vereinigte sich Labdanum zu Chypre-Räucherung.
 Kreta


Duft: warm, vielschichtig, erdig, moschus-, ambraartig

Wirkung: Erdung, hüllt in eine warme Decke ein, Seelenbalsam

Mischen mit: Kalmuswurzel Styrax Wacholder Zeder Mastix.

Dienstag, 11. Januar 2011

Labdanum, auch Ladanum genannt, ist das Harz der Cystrose. Die Cystrose ist eine Pflanze die auf Kreta wächst und etwa einen Meter hoch wird. Die Cystuspflanze fand schon im 1. Jahrhundert n. Chr. als Heilpflanze Erwähnung. Cystus – Tee schmeckt frisch aufgebrüht sehr aromatisch. Das Aroma des Cystus-Tees wird sicher auch durch den hohen Anteil harzähnlicher Substanzen in der Pflanze bestimmt. In vielen Quellen kann man sich über die heilende Wirkung dieser Pflanze informieren.

Der Begriff Labdanum stammt von Ladan, der die klebrigen Eigenschaften der Cystuspflanze beschreibt. An heißen Tagen schwitzt die Pflanze das Harz regelrecht über die Blätter aus. Diese weiche wachsartige Masse brauchte nur eingesammelt zu werden. Anfangs besorgten das die Ziegen. Sie wurden zum Weiden in die mit Cystus bewachsenen Gebiete getrieben. Die klebrige Masse konnte dann aus dem Bart und Fell der Ziegen gekämmt werden. Gereinigt war die Masse ein begehrtes Harz für die Herstellung von Parfüm und Kosmetik. Später wurde Labdanum mit Lederbändern, die an einer Art Rechen durch die Sträucher gezogen wurden, gesammelt. In der Sonne konnte das Harz dann vom Leder geschabt werden.
Heute wird Labdanum auf technischem Wege aus den Zweigen extrahiert.

Da Labdanum, wie schon beschrieben, sehr klebrig ist, funktioniert die Dosierung für das Verräuchern des Labdanum nicht so einfach. In der Wärme klebt es zu sehr und um es sicher portionieren zu können, sollte es einige Zeit kalt gestellt werden. Im Kühl- oder Gefrierschrank erreicht das Labdanum dann die ausreichende Festigkeit, um Stückchen abzubrechen oder etwas Labdanum abzuscharben.

Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben, wie Labdanum beim Räuchern nun riecht.
Der Rauch des Labdanum duftet warm, nach Holz, natürlich nach Harz. Es duftet nach Erde, nach feuchtem Holz, als wenn man nach einem Regen durch den Wald geht. Aber wie gesagt mit einer angenehmen Wärme. Vielleicht hat der geschätzte Leser weitere, andere Ausdrucksmöglichkeiten, die diesen Duft beschreiben können. Für einen entsprechenden Kommentar bin ich stets dankbar.

Anfangs überrascht, aber mit der Zeit angenehm überrascht, hat mich die Tatsache, dass man auch die Zweige und Blätter der Cystrose als Labdanum kaufen kann. Ein wenig klebrig, lassen sich die Pflanzenteile wesentlich besser handhaben als das Harz. Sicherlich entwickelt sich beim Räuchern ein anderer Duft, aber dies muss man einfach mal ausprobieren.

website  http://räucherlexikon.de/index.php/tag/labdanum

Samstag, 1. Januar 2011