Montag, 25. April 2011

Zistrose:

Genesis 43:11 - "Da sagte ihr Vater Israel zu ihnen: Wenn es schon sein muss, dann macht es so: Nehmt von den besten Erzeugnissen des Landes in eurem Gepäck mit und überbringt es dem Mann als Geschenk: etwas Mastix, etwas Honig, Tragakant und Labdanum (Zistrose), Pistazien und Mandeln"

Zistrose - Cistus Incanus.

Die Ägypter und Hebräer verwendeten die Zistrose wegen ihrer beruhigenden Wirkung als Duftstoff und Räucherwerk für Rituale und Tempelzeremonien. Der weiche, süße und honigartige Duft wurde auch bei den Frauen aus Kreta sehr geschätzt und ist der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Der weiche sinnliche balsamartige Duft findet Zugänge in die meist verborgenen Türen des Inneren. Es wird auf eine besonders intensive und doch sanfte Weise ein Zugang zu den inneren Seelenbildern ermöglicht. Noch unbewusst gebliebene Gefühle und Bilder werden liebevoll ans Licht gebracht und in der Gegenwart dieses wunderbaren Duftes wieder erlebt. Auf der Seelenebene reinigt und entgiftet die Zistrose den feinstofflichen Körper, stärkt unsere intuitiven Fähigkeiten und unterstützt beratende Gespräche.

Donnerstag, 17. März 2011

Zistrose


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Englischer Name: Cistus
Synonyme: Rock Rose

Deutscher Name: Zistrose
Synonyme: Weißliche Zistrose, Kretische Zistrose, Graubehaarte Zistrose, Graue Zistrose, Krause Zistrose, Lack-Zistrose, Verschiedenblättrige Zistrose, Lorbeerblättrige Zistrose, Montpellier Zistrose, Kleinblütige Zistrose, Pappelblättrige Zistrose, Salbeiblättrige Zistrose, Beinwellblättrige Zistrose

Botanischer Name: Cistus spp. Die Gattung hat 22 Arten.
Synonyme: Cistus albidus (Weißliche Zistrose), Cistus clusii (Clusius-Zistrose), Cistus creticus (Kretische Zistrose), Cistus incanus auct. (Graubehaarte Zistrose), Cistus symphytifolius (Beinwellblättrige Zistrose), Cistus crispus (Krause Zistrose), Cistus sintenisii, Cistus heterophyllus (Verschiedenblättrige Zistrose), Cistus salviifolius (Salbeiblättrige Zistrose), Cistus horrens, Cistus poulzolzii, Cistus inflatus, Cistus populifolius (Pappelblättrige Zistrose), Cistus ladanifer (Lack-Zistrose), Cistus parviflorus (Kleinblütige Zistrose), Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose), Cistus osbeckiifolius, Cistus libanotis, Cistus ochreatus, Cistus monspeliensis (Montepellier Cistrose), Cistus munbyi

Etymologie: Der botanische Name „cistus“ kommt aus dem lateinischen „cisthos“. Dieser Ausdruck bezeichnet einen Strauch mit rosa oder rosafarbigen Blüten, der eine harzige Substanz enthält. Dioskurides (1. Jahrhundert) unterschied mit dem aus dem Griechischen stammenden Begriff „kisthos“ zwei verschiedene Arten der Zistrose: Die „kisthos árren“ mit roten Blüten und die „kisthos thelys“ mit weißen Blüten.
Ihren deutschen Namen Zistrose erhielt sie deshalb, da sie den Rosen ähnlich sieht.

Familie: Cistaceae (Zistrosengewächse)

Vorkommen: Die Zistrose wächst auf den Kanarischen und Inseln und im Mittelmeerraum, zum Beispiel Frankreich, Spanien, Marokko, Algerien und Portugal. Sie bevorzugt steinigen und trockenen Boden, der nicht reich an Nährstoffen sein muss. Im Handel gibt es Zuchtformen der Pflanze, die des öfteren in Parks und Anlagen zu finden sind. Sie wird auch in Deutschland, zum Beispiel am Oberrhein-Gebiet im Raum Freiburg angebaut, weil sie sich durch eine Winterhärte auszeichnet.

Aussehen: Die Zistrosen sind Zwergensträucher, die eine Höhe zwischen 70 und 100 Zentimeter erreichen. Die Blätter können einfach oder gestielt sein. Bei den Kelchblättern sind die beiden äußeren entweder genau so groß wie die inneren – oder sie fehlen bei einigen Arten auch gänzlich. Die Blütenblätter besitzen eine weiße, rosa, gelbe, rot gefleckte oder violette Farbe. Charakteristisch ist ihr zerknittertes Aussehen. Die Zistrose hat zwischen 30 und 150 Staublätter. Die Samen, die in einer verholzten Kapsel sitzen, haben eine eckige Form. Ein weiteres Charakteristikum der Zistrose ist das Harz (auch Labdanum genannt), das diese an ihren Blättern ausscheidet.

Blütezeit: Mai bis Juli

Erntezeit: Mai bis Juni

Inhaltsstoffe: Laudanum, Harz, Polyphenole, ätherische Öle, Zineol, Borneol, Limonen, Phenol, Ledol, Eugenol

Verwendete Teile: Blätter, Zweige, Harz

Zubereitungen: Tee, Abkochung, Waschungen, Bäder, Umschläge, Nasensprays, Arzneien (Lutschtabletten, Gurgellösungen), Parfums

Heilwirkung: wirkt: Antibakteriell, pilz- und entzündungshemmend, schleimlösend, anregend, tonisierend, entgiftend
wird angewendet bei: Stärkung des Immunsystems, menstruationsfördernd, Husten, Allergien, Neurodermitis, Akne, Durchfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Wundliegen, Mundgeruch, Erhöhung der Knochendichte, Karies, Paradontose, Krebs (insbesondere Darmkrebs), gegen Hautalterung, virale und grippale Infekte

Anmerkung: Vor allem eine Zistrosen-Art hat es in den letzten Jahren auf Grund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in die Schlagzeilen geschafft: Die Cistus Incanus oder die Graubehaarte Zistrose. Sie wächst vor allem in Griechenland und zeichnet sich durch einen sehr hohen Anteil an Phenolen aus. Das Erstaunliche an dieser Zistrosen-Art ist, das sie extrem antiviral wirkt.

Volksmedizinische Verwendung: Die Cistus incanus ist in jeder Apotheke erhältlich: Für einen Tee werden 10 Gramm der getrockneten Blätter mit einem Liter Wasser aufgegossen. 5 Minuten ziehen lassen.
Soll statt dessen ein Sud zubereitet werden, wird die Menge der Blätter erhöht – das Ganze muss dann ein wenig länger kochen.
Der Tee oder Sud wirkt gegen Infektionskrankheiten, Allergien und Hautproblemen.

Bei Hautproblemen helfen auch Waschungen, Umschläge oder Bäder.

Für ein Nasenspray wird der Extrakt Cystus052, den es fertig in jeder Apotheke zu kaufen gibt, mit isotonem Nasenspray aus einer Salzlösung vermengt.

Medizinische Verwendung: Vor allem im Kampf gegen das Vogelgrippe-Virus wurden von den Medizinern gute Erfolge mit der Cistus Incanus nachgewiesen. Dabei wurde festgestellt, dass der Cistus-Extrakt die Eigenschaft hat, das Eindringen der Viren in die Zellen zu verhindern. Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Es wurden zwar Studien in Auftrag gegeben, der Cistus-Extrakt letztendlich aber doch nicht eingesetzt.

Die Cistus incanus ist die einzige Pflanze, die wissenschaftlich nachgewiesen gegen die Virus-Grippe hilft.

Darüber hinaus wirkt sie gegen eine Vergiftung durch Schwermetalle, weil sie durch ihre Gerbstoffe die Schwermetalle binden kann. Hierzu wurde eine Studie mit Rauchern durchgeführt, die zum Ergebnis hatte, dass deren Cadmiumspiegel nach dem Genuss des eines Cistus-Tees sank.

Bachblüte: „Rock Rose“ zur Überwindung von Panik

Aromatherapie: Das Labdanum wird auf Grund seiner beruhigenden, Stress reduzierenden Eigenschaften verwendet.

Geschichtliches: Im Mittelmeerraum ist die Zistrose schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. So soll beispielsweise die in der Bibel erwähnte Myrrhe tatsächlich auf das Harz der Zistrose beziehen.
Auch im alten Ägypten wurde das Harz als Räucherung und als Mittel gegen und Hautalterung und für die Schönheit und für die Wundheilung verwendet. Ihre wohltuende, heilende Wirkung als Tee war von der Antike bis ins Mittelalter hinein bekannt.
Um das Harz der Zistrose zu erhalten, wurden einst die Ziegen durch die Pflanzen hindurch getrieben. Das Harz, das dann am Fell kleben blieb, wurde anschließend ausgekocht, in dem das Fell geschnitten und die Substanz ausgekocht wurde. Sie blieb dann im abgekühlten Wasser zusammen geklumpt übrig.
In Mitteleuropa erlangt die Zistrose, besonders die Graubehaarte Zistrose, immer mehr an Bedeutung gegen alle möglichen Erkrankungen. Die Produkte werden unter dem Namen „Cistus“ vertrieben.

Sonstiges: Das Labdanum, das Harz der Zistrose, wird als Räucherung verwendet.

Die Zistrose war die „Pflanze Europas 1999“.

In der Parfum- und Kosmetikindustrie ist das Harz der Zistrose auch Bestandteil von Parfums.

Im deutschen Handel sind neben Medizinprodukten auch Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, die unter dem Namen „Cystus“ erhältlich sind. Gegenwärtig befindet sich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte im Rechtsstreit mit dem Hauptanbieter. Denn die Behörde bewertet dessen Produkte als Arzneimittel. Dieser Streit hatte zur Folge, dass im April 2010 alle Produkte aus dem Apothekenbereich entfernt und durch Nahrungsergänzungsmittel ersetzt wurden.

Dienstag, 8. März 2011

An alle Freunde Matalas

Der Autor Arn Strohmeyer (www.arnstrohmeyer.de) und der Verlag Dr. Thomas Balistier (www.kreta-buch.de) bereiten für das Frühjahr 2011 einen Fotoband über die Hippie-Zeit in Matala vor. Das Buch wird den Titel haben:

 

Mythos Matala

Ein Fotoband aus den 60er und 70er Jahren sowie der Gegenwart
(Deutsch/Englisch; voraussichtlicher Preis: 19,80 Euro)
 
Anlässlich des Erscheinens des Buches wollen wir ein Treffen von ehemaligen Bewohnern der Höhlen und Freunden Matalas veranstalten: am 11./12. Juni in Matala. Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung! Setzt Euch mit uns in Verbindung!
Matalas.

Montag, 7. März 2011

Das Geheimnis der Zistrose

Ein Naturheilmittel aus dem Mittelmeerraum beweist erstaunliche Kräfte im Kampf gegen Grippeviren
Sabine Sütterlin
Graubehaarte Zistrose.

Ausgerechnet eine Blume weckt zurzeit Hoffnungen auf ein neues Mittel gegen Grippeviren: die graubehaarte Zistrose. Extrakte aus dem im Mittelmeerraum beheimateten immergrünen, rosa blühenden Strauch halten im Laborexperiment die Vermehrung von Grippeviren auf.

Die Zistrose ist ein uraltes Naturheilmittel. Daraus zubereiteten Tee trinkt man auf den griechischen Inseln schon seit Jahrhunderten gegen Halsweh und andere Erkältungsbeschwerden. Und das aus der Pflanze gewonnene Harz wurde einst als Mittel gegen Bakterien- und Pilzinfektionen gehandelt. Untersuchungen haben ergeben, dass Cistus incanus, wie die Blume botanisch heißt, einen ungewöhnlich hohen Gehalt an Polyphenolen aufweist. Diese Substanzen halten schädliche Oxidationsprozesse in den Zellen auf, wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend.

www.berlinonline.de

Freitag, 4. Februar 2011

Labdanum

Labdanum wurde auf Zypern der Liebesgöttin Aphrodite geweiht. Es wurde bei Zahnschmerzen, Schnupfen, Husten und vielen anderen Symptomen als Heilmittel verwendet. Das wohlriechende Harz wurde bei Liebesritualen, zum Schutz bei Pest und um die Sinnlichkeit zu erwecken, verräuchert und wurde zur Morgentoilette verbrannt, um Kleider und Körper zu beduften. In den Badehäusern und Tempel der Kreter brannte stets eine räucherschale mit dem feinen Harz. Das Harz mit der höchsten Qualität kommt aus Kreta und hat einen besonders ambraartigen Duft. 



Es wirkt sinnlich, erotisch und aphrodisisch und lässt böse Geister ins Nichts verschwinden. Das Harz wird vom Busch der Cistrose, auch Sonnenröschen genannt, gewonnen. Früher wurde es vom Fell der Ziegen, die gern unter den Büschen lagen und grasten, abgekratzt, da an heißen Tagen die Drüsenhaare der Blätter und Zweige das aromatische, sehr klebrige Harz absonderten. Cistrosen wachsen an felsigen Hängen und sind überwiegend im Mittelmeergebiet zu finden. Das Harz lässt sich schwer zerkleinern und portionieren, da es aus eine sehr zähen klebrigen Masse besteht. Es hat sich bewährt, einen Harzklumpen mehrere Stunden ins Gefrierfach zu legen. Danach lässt es sich wunderbar schneiden oder reiben. Anwendung: Labdanum bezaubert durch seinen warmen, süßen, trocken-krautigen, moschusähnlichen Duft. Es mischt sich zum Räuchern gut mit Kalmus, Opoponax, Lavendel, zeder, Sandelholz, Patchouli, Weihrauch, Kamille, Adlerholz, rose, Styrax, Tragant, Myrrhe u. a. Nicht zum Verzehr geeignet! Falls Labdanum zu zähflüssig ist, an der Luft etwas trocknen lassen oder ins Gefrierfach geben und Stücke runterbrechen oder reiben. Kleine Mengen sind bereits sehr ergiebig.

Montag, 17. Januar 2011

Zwei geheimnisvolle aromatische Anlagen von altem Kreta, von PO-NI-Kiloliter-JO und von THEANGELIS

Knossos, der berühmte Minoan Palast liegt 5 Kilometer Südosten von Heraklion.


Paul Faure Mit den anderen Produkten der aromatischen Anlagen, die in den Platten linearen B des 13. Jahrhunderts B.C. berichtet, dargestellt und jemand POni-ki-jo nd, das auf den Griechen als „foinikion“ zugeschrieben. Ist der Duftstoff altes Foinikis, der altes genanntes ladanon oder lidanon. Es ist Harz der Blätter des kleinen Busches, die besagtes " sind; kisthos" oder " kistharon" oder " kissaron" (Cistus Creticus Incanus). Seine Blumen dargestellt im Fresko von Knossos „hellblauer Vogel“. Eine eine andere Anlage als Diktamus ist " diktamos" (Origanum Dictammus L.), Stärkungsmittel und Reizmittel, das rechtmäßig Namenstheangelis nimmt. Und in den zwei Anlagen zugeschrieben sie über den therapeutischen und Magieattributen hinaus d.

Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose.

Dictamnus

Sonntag, 16. Januar 2011

Cistus Incanus

Die Pflanze Cistus Incanus, die auch “Zistrose” genauer gesagt “graubehaarte Zistrose” genannt wird, ist ein uraltes Heilmittel aus der Pflanzenwelt. Die Pflanze gehört zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe.

Zentrale Punkte der Cistus Incanus:

    * Wurde 1999 als Europas Pflanze des Jahres gekürt
    * Ist bekannt aus etlichen Berichten in den Medien
    * Zeichnet sich vor allem durch ihre sehr hohe Konzentration an Polyphenolen aus
    * Besitzt ein großes antioxidatives Potential
      (zur Neutralisation von freien Radikalen)
    * Ermöglicht einen Zellschutz von außen und innen
    * keinerlei Nebenwirkung bisher bekannt
    * sehr schneller Wirkungseintritt innerhalb von 9-24 Stunden
    * Keine Resistenzbildung
    * riesige Einsatzmöglichkeiten

Cistus IncanusDie Pflanze Cistus Incanus ist überwiegend in Süd-Europa vorzufinden, dort speziell auf Böden die sich durch Ihren starken Magnesiumreichtum auszeichnen!
Der Strauch der Cistus Incanus Pflanze ist klein gewachsen und bildet farbenfrohe rosa-rote Blüten aus. Die Cistus Incanus Pflanze ist aromatisch-würzig riechend – während den Erntezeiten, liegt dieser aromatische Duft über den Landschaften in den Ernteregionen. Cistus wächst bevorzugt auf unberührten Böden und liebt Wärme sowie Licht.

In den zentralen Fokus der Öffentlichkeit wurde die Pflanze vor allem im Jahr 1999 gerückt, als eine internationale Expertenjury “Cistus incanus” als “Pflanze Europas 1999″ auszeichnete.
Die Geschichte der Pflanze hat eine 2500 Jahre alte Tradition. Sie begann bereits im vierten Jahrhundert vor Christus. In dieser Zeit wurde primär mit dem Harz der Zistrose gehandelt. Bekannt war insbesondere der Cistus Tee, welcher als wohltuender Tee und Aufguss von den Menschen im Nahen Osten, dem nördlichen Afrika und dem europäischen Mittelmeer-Raum zu sich genommen wurde. Bis in das späte Mittelalter wurde das Wissen über die Wirkungen des Cistus Incanus Tee noch überliefert.

Danach allerdings wurde die Pflanze Cistus Incanus von der Menschheit fast vergessen und erst mit der Kürung als “Pflanze des Jahres 1999″ machte sie europaweit Schlagzeilen. So beherrscht die Pflanze bis heute wieder unsere Medien!

Samstag, 15. Januar 2011

2 neue Fälle von der Schwein-Grippe auf Lemnos & Kimolos, GR

Sind zwei neue Fälle von der Grippe H1N1 in Griechenland ermittelt worden und die Zahl bestätigten Fällen in 5. erhöht. Die Fälle sind auf den Inseln von Lemnos und von Kimolos ermittelt worden, wie durch das griechische Zentrum für Krankheitskontrolle und die Verhinderung (KEELPNO) angegeben. In Kimolos gab es 20 Kästen von Atmungsinfektion in den Bewohnern, gealtert 16 bis 51 Jahre alt mit Grippe wie Symptomen. Vier Fälle waren analysiertes Positiv zum Formationsglied H1N1 der Grippe A. In Lemnos gibt es wenig Ansammlung der Atmungsinfektion in den Kindern, gealtert 9 bis 14 Jahre alt mit mildem Grippe-wie Symptomen.

Freitag, 14. Januar 2011

Labdanum

Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose
Dieses klebrige Gummiharz stammt aus der Cistrose (Cistus ladanifer), die diese dunkle Masse aus Blättern und Ästen ausschwitzt. Heimisch ist sie hauptsächlich auf der spanischen Halbinsel, in Nordafrika und Südfrankreich. Die beste Räucherqualität kommt allerdings aus Kreta (Cistus Incanus/Creticus - Graubehaarte Zistrose), wo die Ernte teilweise noch immer so praktiziert wird wie in alten Zeiten. Dazu wird eine Herde Ziegen durch die klebrigen Sträucher getrieben. Das Harz verfängt sich dann in den Haaren und besonders den Bärten der Ziegen und kann anschließend ausgekämmt werden. Hierzu gibt es auch ein Zitat von Herodot: „Labdanum hat den schönsten Geruch und stammt doch aus dem übelriechendsten Ort, nämlich vom Bart der Ziegenböcke.“ Meist wird heute aber das sogenannte Ladanisteron zur Ernte verwendet. Es ist eine Art Rechen an dem Lederstreifen befestigt wurden. Mit diesem Rechen streicht man durch die Sträucher und das Harz bleibt an den Lederstreifen kleben. 
Labdanumernte.

Die bevorzugte Tageszeit für die Labdanumernte ist die Mittagszeit, da die Pflanze in der prallen Sonne am meisten Harz ausschwitzt. Wenn die Pflanze aberntet kann man Labdanum auch durch auskochen der Pflanzenteile gewinnen. Bereits in der Antike war Labdanum sehr begehrt. Neben seiner Verwendung als Räuchermittel nutzte man Labdanum als Kosmetika gegen Haarausfall oder Falten. In der Parfumindustrie wird das Harz heute noch als Fixiermittel verwendet.Minoische Frauen parfümierten sich mit dem Rauch des Balsams. Er war der Liebesgöttin Aphrodite geweiht und so fand man ihn auch in einigen Liebesmischungen. Mit Kalmuswurzel und Styrax vereinigte sich Labdanum zu Chypre-Räucherung.
 Kreta


Duft: warm, vielschichtig, erdig, moschus-, ambraartig

Wirkung: Erdung, hüllt in eine warme Decke ein, Seelenbalsam

Mischen mit: Kalmuswurzel Styrax Wacholder Zeder Mastix.

Dienstag, 11. Januar 2011

Labdanum, auch Ladanum genannt, ist das Harz der Cystrose. Die Cystrose ist eine Pflanze die auf Kreta wächst und etwa einen Meter hoch wird. Die Cystuspflanze fand schon im 1. Jahrhundert n. Chr. als Heilpflanze Erwähnung. Cystus – Tee schmeckt frisch aufgebrüht sehr aromatisch. Das Aroma des Cystus-Tees wird sicher auch durch den hohen Anteil harzähnlicher Substanzen in der Pflanze bestimmt. In vielen Quellen kann man sich über die heilende Wirkung dieser Pflanze informieren.

Der Begriff Labdanum stammt von Ladan, der die klebrigen Eigenschaften der Cystuspflanze beschreibt. An heißen Tagen schwitzt die Pflanze das Harz regelrecht über die Blätter aus. Diese weiche wachsartige Masse brauchte nur eingesammelt zu werden. Anfangs besorgten das die Ziegen. Sie wurden zum Weiden in die mit Cystus bewachsenen Gebiete getrieben. Die klebrige Masse konnte dann aus dem Bart und Fell der Ziegen gekämmt werden. Gereinigt war die Masse ein begehrtes Harz für die Herstellung von Parfüm und Kosmetik. Später wurde Labdanum mit Lederbändern, die an einer Art Rechen durch die Sträucher gezogen wurden, gesammelt. In der Sonne konnte das Harz dann vom Leder geschabt werden.
Heute wird Labdanum auf technischem Wege aus den Zweigen extrahiert.

Da Labdanum, wie schon beschrieben, sehr klebrig ist, funktioniert die Dosierung für das Verräuchern des Labdanum nicht so einfach. In der Wärme klebt es zu sehr und um es sicher portionieren zu können, sollte es einige Zeit kalt gestellt werden. Im Kühl- oder Gefrierschrank erreicht das Labdanum dann die ausreichende Festigkeit, um Stückchen abzubrechen oder etwas Labdanum abzuscharben.

Es ist gar nicht so einfach zu beschreiben, wie Labdanum beim Räuchern nun riecht.
Der Rauch des Labdanum duftet warm, nach Holz, natürlich nach Harz. Es duftet nach Erde, nach feuchtem Holz, als wenn man nach einem Regen durch den Wald geht. Aber wie gesagt mit einer angenehmen Wärme. Vielleicht hat der geschätzte Leser weitere, andere Ausdrucksmöglichkeiten, die diesen Duft beschreiben können. Für einen entsprechenden Kommentar bin ich stets dankbar.

Anfangs überrascht, aber mit der Zeit angenehm überrascht, hat mich die Tatsache, dass man auch die Zweige und Blätter der Cystrose als Labdanum kaufen kann. Ein wenig klebrig, lassen sich die Pflanzenteile wesentlich besser handhaben als das Harz. Sicherlich entwickelt sich beim Räuchern ein anderer Duft, aber dies muss man einfach mal ausprobieren.

website  http://räucherlexikon.de/index.php/tag/labdanum

Samstag, 1. Januar 2011